| Am 13. August 1961 wurde auf Befehl der
SED-Führung die Grenze zu den Berliner Westsektoren geschlossen und die "DDR"-Mauer errichtet. Der so genannte "Antiimperialistische Schutzwall" teilte für 28 Jahre Berlin, Deutschland, Europa und die Welt. ![]() Zahlreiche Menschen wurden von den Organen des "Sozialistischen Deutschlands" - der kommunistischen Gewaltherrschaft - bis November 1989 auf der Flucht erschossen, ![]() - allein 136 Tote an der Berliner Mauer - - über 1.000 Tote an der innerdeutschen Grenze - schwer verletzt oder während eines Fluchtversuches festgenommen und jahrelang inhaftiert. ************************************************************************************************* "DDR" stand für "Deutsche Demokratische Republik", richtiger gewesen wäre wohl die Bezeichnung "Deutsche Diktatur Republik". |
|
|
|
Foto: April 2009 Dieser Mauerwachtturm am Kieler Eck (Kieler Str. 24) diente zur Fluchtverhinderung der Bürger des sozialistischen Staates ins freie West-Berlin und wurde als Gedenkstätte der Opfer des "DDR"-Regimes erhalten. Die Teilung der Stadt verlief hier an der Ostseite des Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanals zwischen den Bezirken Mitte, Tiergarten und Wedding (Nähe Invalidenfriedhof). |
![]() |
|
Gedenktafel am Mauerturm, der Gedenkstätte
Günter Litfin, dem am 24.08.1961 Ersterschossenen an der Berliner "DDR"-Mauer, - Humboldthafen in Berlin Mitte -. ![]() Foto: August 2011 Gedenkstätte zwischen dem Brandenburger Tor und Reichstagsgebäude am Tiergarten für einige Berliner Maueropfer. ![]() Foto: August 2011 Noch am 5. Februar 1989 wurde Chris Goeffroy als letztes Maueropfer getötet. **************************************************************************************************** |
| Was die erste Revolution am
17. Juni
1953 in der
"Sowjetisch Besetzten Zone" leider nicht geschafft hatte, machte 36 Jahre später die friedliche Revolution in Osteuropa und gewaltlose Demonstrationen vieler Bürger in der "DDR" - Gott sei Dank - nun möglich und brachten dieses Ergebnis: |
|
Pressekonferenz in Ost-Berlin am Abend, im Büro des ZK der SED mit Günther Schabowski und seiner "falsch interpretierten Meldung". ![]() 9. November 1989 - - MauerfallEnde der Teilung Berlins und Deutschlands und der Diktatur in der so genannten "DDR". ![]() Gescannte Fremdfotos vom ehemaligen DDR-Grenzübergang Bornholmer Straße an der "Bösebrücke". ![]() Gedenkstein im Bezirk Pankow / Prenzlauer Berg (ehem. Ost-Berlin) in der Bornholmer Straße an der Bösebrücke, dem ersten Grenzübergang der innerdeutschen Grenze, an dem die DDR-Grenzschranken in der Nacht vom 9. zum 10. November 1989 fielen. |
![]() Mit "Trabiklopfen" und Sekt fand der erste Begrüßungsempfang durch die West-Berliner an der Bösebrücke im Bezirk Wedding statt. |
![]() |
|
Foto: Juni 2005 Sicht nach Wedding von der ehemaligen Ost-Berliner Seite im Bezirk Pankow - Prenzlauer Berg. Errichtet wurde die Brücke 1912 bis 1916 und bei der Einweihung am 11. September 1916 auf den Namen Hindenburgbrücke benannt. Am 5. Juli 1948 wurde sie vom "Sozialistischen Regime" nach dem im Zuchthaus Brandenburg-Görden von dem "Nationalsozialistischen Regime" 1944 hingerichteten kommunistischen Widerstandskämpfer Wilhelm Böse umbenannt. Unter ihr die Gleise des S-Bahnhofs Bornholmer Strasse. Der Bahnhof war seit dem Mauerbau am 13. Aug. 1961 für die West-Berliner geschlossen und diente auf dieser Strecke ohne Halt nur zur Durchfahrt. Für die Ost-Berliner wurde extra ein eigenes Anschlussgleis mit hohem Sichtschutz gebaut. In der Nacht vom 9. zum 10. November 1989 mussten die "DDR-Grenzer" durch die Ost-Berliner notgedrungen, hier zuerst die Schlagbäume hochfahren - das Ende der DDR und die Wiedervereinigung Deutschlands war absehbar. Heute fahren auch wieder Straßenbahnen (Tram) über die Brücke nach Wedding, entlang der Osloer Str. und Seestr. bis zum Virchow-Klinikum. |
![]() |
|
Foto: Juni 2005 Der ehemalige Ost-Berliner DDR-Zollhof (PKW-Abfertigungsplatz) an der Bösebrücke in Pankow auf dem die Autos der "ein- und ausreisenden Gäste aus dem Westen" von den DDR-Grenzern gründlich gefilzt wurden. Verboten durch die Sozialistische Diktatur war u. a. auch die Einfuhr von "Bürodeschnische Erzeugnisse" (pyrotechnische), West-Zeitungen, West-Musik (-kassetten, meist im Auto-Kassettenrecorder vergessen) und das ebenfalls in dem "demokratisch-sozialistischen Staat" sehr beliebte "kapitalistische" Monopoli-Spiel. ************************************************************************************************** 1936 verbot schon einmal die Nationalsozialistische Diktatur dieses Brettspiel in Deutschland, weil die Berliner Havel-Insel Schwanenwerder, die damals überwiegend von reichen jüdischen Hausbesitzern bewohnt wurde, darauf die teuerste Adresse war. Da die Deutschen mit jüdischen Glauben die Insel verlassen und emigrieren mussten, nutzten Schauspieler/innen und Nazigrößen die "günstig erworbenen" Grundstücke sowie Häuser für den Eigenbedarf. Von 1936 bis 1945 wohnte auch die bekannteste Nazigröße, der Propaganda-Minister Joseph Goebbels auf der Insel. Vorbesitzer war der jüdische Bankdirektor Oskar Schlitter. Nach Ende des II. Weltkriegs wurde in dem "Wirtschaftsgebäude" des Grundstückes, in dem Goebbels seinen Fuhrpark und die SS-Wachmannschaften untergebracht hatte, die "Wache 3" der Wasserschutzpolizei - bis 2009 auf Schwanenwerder stationiert. Diese ist aufgelöst worden und das Grundstück wird seitdem zum Verkauf angeboten. ************************************************************************************************** ![]() An der ehemaligen, noch stehenden DDR "Hinterlandsicherungsmauer" (200 m Rest), die seit 2001 unter Denkmalschutz steht, in der Bornholmer Str. - an der Bösebrücke. "Der Platz des 9. November 1989" ![]() Der Gedenkort mit Text- und Fototafeln, erst zum 21. Jubiläum des Mauerfalls 2010 aufgestellt. |
![]() |
|
Maueröffnung: Ansprache von Ex-Bundeskanzler Kohl
am Brandenburger Tor
im Dez. 1989, auf das Foto klicken. |
![]() Foto: 9. November 2004 Zum Gedenken an die Maueropfer der DDR-Diktatur - am "Eisernen Vorhang" der Mauer-Gedenkstätte. |
![]() |
| Teilstück
der Berliner DDR-Mauer, symbolisch der "Eiserne Vorhang" links
und rechts, mit dem Todesstreifen, dem so genannten "Antiimperialistischen Schutzwall" zwischen dem erhaltenen, letzten Original der innerdeutschen Grenze, auf dem Gelände des Friedhofs der Sophienkirchgemeinde. Mauer-Gedenkstätte Dokumentationszentrum: Bernauer Str. / Ecke Ackerstraße, nahe dem U-Bahnhof Bernauer Str. und S-Bahnhof Nordbahnhof. Informationen: Telefon 030 - 464 10 30 |
![]() |
| Karikatur
"Mauer - Szenerie / Finale" an der
East-Side Gallery. Die East-Side Gallery (Rückseite) - Reste der DDR-Mauer, mit Sicht aus dem ehemaligen Todesstreifen an der Ober-Spree (Mühlen Str.), nahe der Oberbaumbrücke und dem S- sowie U-Bahnhof Warschauer Straße. Nach der Maueröffnung besser genutzt von dem Graffiti-Künstler Christian "Lake" Wahle und 2002 mit dieser Karikatur "Mauer - Szenerie / Finale" versehen. Der Schatten an der Mauer symbolisiert nicht den "Telespargel mit Abrissbirne", sondern ist zufällig, durch Sonneneinwirkung an der "störenden" Laterne, entstanden. **************************************************************************************** |
|
Guter ( Schabowski ) und schlechter ( Eichel ) Irrläufer der Politik. Der Nationalfeiertag zur Wiedervereinigung Deutschlands - 3. Oktober 1990 - sollte im November 2004 aus Kostengründen abgeschafft werden ! Beschämend für das "arme", nun einig Vaterland. Auf diese Idee wäre er nie gekommen, unser Willy Brandt ! Auch folgende Fotos gehören noch zum Mauerfall - nach 20 Jahren. |
|
|
|
Der 358 m hohe Funkmast
am Jägerstieg in Frohnau
- rechts, neben der Invaliden
Siedlung. Das zweit höchste Bauwerk Berlins ist seit dem 8. Februar 2009 aus dem Stadtbild an der Stadtgrenze zu Hohen Neuendorf (Land Brandenburg - Oberhavel / OHV) verschwunden. 1979 ging der Turm nach einer Bauzeit von sechseinhalb Monaten in Frohnau in Betrieb. Erbauer war der Architekt Werner Hampel. Der Frohnauer Turm wurde gebaut, damit West-Berliner und Westdeutsche, über das Gebiet der DDR hinweg, miteinander telefonieren konnten. Die Richtfunkstrecke von Berlin-Frohnau nach Gartow an der Elbe (Niedersachsen) wurde von den "Organen der DDR" nicht gestört, sie hörten diese aber ab. In den 80er Jahren wurden deshalb nachträglich auf der Plattform in 324 m Höhe zwei abhörsichere Kabinen für die französischen und amerikanischen Alliierten eingebaut. Nach der Wiedervereinigung wurde er für die "abhörsichere" Telefongesprächsübertragung nicht mehr gebraucht, musste aber weiterhin, mit hohen Kosten, gewartet werden. |
|
20 Jahre nach dem Fall der Mauer fällt damit auch eines der letzten Relikte des "Kalten Krieges". Erstmals in Europa wurde ein so hohes Bauwerk gesprengt. Am 8. Februar 2009 gegen 13:10 Uhr fiel der Turm planmäßig. Ein wenig erschreckend mit anzusehen, wie schnell und "einfach" dieser große Turm durch neuzeitliche Sprengtechnik zum Fallen gebracht wurde. Die Explosionswolke verzieht sich gen Osten. |
|
Der
stehen gebliebene 117 Meter hohe Antennenmast auf dem
Sendeturmgelände im Frohnauer Forst wird noch für Funkanwendungen durch die Funkturm GmbH genutzt. Einigen Berlinern und Brandenburgern wird der Orientierungspunkt, von der Autobahnfahrt aus Richtung Norden - an der Grenze nach Berlin - sicher etwas fehlen. |
||
| Zur Startseite der Homepage | ||