|

für Quereinsteiger
|
Fotoarchiv |
Wittenberge in der Elbtalaue
im nordwestlichen Brandenburg, Landkreis Prignitz
gelegen
**********************************************************************************
Die einzigartige Elbauenlandschaft gehört zum
UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe.
|
 |
1903 wurde das Fabrikgelände für die "Karl
SINGER"-Nähmaschinenfabrik erbaut.
Über 3.000 Werktätige waren vor dem Zweiten Weltkrieg hier beschäftigt.
Der Uhrenturm mit den
vier Uhrwerken ist in den Jahren 1928 bis 1929
ursprünglich als Wasserturm zur Versorgung der Fabrik errichtet
worden.
Er hat eine Höhe von 49,5 m und diente dem Betrieb als Speicher von
Trink-
und Brauchwasser und für den Feuerschutz.
Die Uhr des Turmes gilt heute noch als zweitgrößte Turmuhr
Europas.
Die beleuchteten Zeiger, der große Zeiger ist 3,3 m, der kleine 2,25 m lang,
strahlen
weit in die Prignitz und über die Elbe in die Altmark.
Die vier Zifferblätter mit einem Durchmesser von 7,3 m werden jeweils von
einem
kleinen Drehstrommotor angetrieben und im heutigen modernen Zeitalter über
die
Atomuhr des Physikalischen Institutes Braunschweig gesteuert.
Im Turm gibt es eine Ausstellung zur Geschichte des
Nähmaschinenwerkes,
Produktion von Nähmaschinen ab 1903 SINGER-Werke - bis 1991 VERITAS,
mit ausgewählten Haushaltsnähmaschinen die vor allem bei SINGER und VERITAS
in Wittenberge produziert wurden.
|
 |
Hier ein Blick über die Flusslandschaft der Elbe bei
Wittenberge
(leider kein gutes Wetter zum Fotografieren - August 2009).
Die idyllische Natur zieht besonders Motorboot- und Kanutouristen
sowie Reisemobilfahrer und Radwanderer an.
|
 |
Ölmühle und Ölhandelsgesellschaft von 1823 des
Berliner Kaufmanns Salomon Herz
am Elbufer von Wittenberge, jetzt ein Industriedenkmal.
Die Herzsche Ölmühle markierte den Beginn der
Industrialisierung, in deren
Verlauf Wittenberge seine Nachbarstädte Perleberg und
Havelberg übertrumpfte.
Das erzeugte Rohöl wurde vor allem als Leucht- und Schmiermittel verwendet,
ein geringer Teil zu Speiseöl veredelt.
Von 1949 bis 1991 VEB Märkische Ölwerke Wittenberge.
|
 |
Das alte historische Kontorgebäude der "Herzschen
Ölmühlenfabrik".
|
 |
Auf dem Gelände des Industriedenkmals der historischen Ölmühlenfabrik befindet
sich die
Bühne mit Zeltdach der
Elblandfestspiele Wittenberge,
auf der hier schon seit über 10 Jahre Aufführungen gezeigt werden.
|
 |
Die evangelische Kirche zu Wittenberge
im neugotischem Stil erbaut.
Nach mehreren Bränden 1652 und 1757 der alten Kirchen und Bau einer
kleinen schlichten Kirche ohne Turm, wurde ein Neubau veranlasst.
Die Grundsteinlegung fand am 23.04.1870, die Einweihung am 28.10.1872 statt.
1991 wurde das Dach neu eingedeckt und seit 2000 werden noch andauernde,
umfangreiche Sanierungsmaßnahmen für bisher 1,2 Millionen Euro ausgeführt.
|
 |
Die Stadtverwaltung bemüht sich trotz leerer
Stadtkasse auch um die Restaurierung
von alten verfallenen Häusern im Stadtkern von Wittenberge.
|
 |
Hier
noch die historische Werbung an der Hauswand des oberen Fotos
aus der "guten alten Zeit" (?) :
"Oscar Wernicke"
Manufactur & Modewaren
- Damen und Herren Garderobe.
|
 |
- oder diese Reklame:
"Hotel Germania"
Führendes Haus am Platze - Zimmer
mit fl. k. u. w. Wasser - Heizbare Zimmer.
|
 |
Viele Häuser sind schon erneuert und in Stand gesetzt worden.
Hier das Steintor und Torwächterhaus im
Norden der Altstadt Wittenberge.
Das Steintor ist das älteste erhaltene Gebäude in Wittenberge.
Es wurde Mitte des 13. Jahrhunderts im gotischen Stil erbaut.
Zuerst war es ein Wohnhaus bzw. "Wohnturm" für Adlige des Mittelalters.
Danach diente es 200 Jahre lang als Stadtgefängnis samt daneben
liegenden Polizeidienerhäuschen.
1928 wurde im Turm das erste Museum der Stadt Wittenberge
eröffnet.
|
 |
Das Rathaus in Wittenberge im Baustil
des Historismus mit stattlichem
Uhrenturm und "Pickelhaube" nach Plänen des
Stadtbaurats Friede Everhard Bruns und dem Architekten Heinrich Mußfeldt
aus Schwerin ab 1912 erbaut.
Es gehört zu den schönsten Gebäuden der Stadt und prägt ihre Silhouette.
|
 |
Das historische klassizistische
Bahnhofsgebäude
der ehemaligen Berlin-Hamburger Eisenbahn
- links daneben
der neue Bahnhof -
beherbergt heute das Werk Wittenberge der
DB
Fahrzeuginstandhaltung GmbH,
dem ehemaligen
Reichsbahnausbesserungswerk.
1876 Zentralwerkstatt der
Berlin-Hamburger Eisenbahn.
Den Standort für den Bahnhof wählte man
1845 etwas außerhalb,
nordöstlich des Stadtzentrums.
Das Empfangsgebäude wurde damals als
Inselbahnhof zwischen den Bahnsteigen der
Berlin-Hamburger Bahn im Osten und denen
der Magdeburger Bahn im Westen gebaut.
Die Strecke Magdeburg-Wittenberge ging 1849
in Betrieb und wurde nach Fertigstellung
der Elbbrücke – mit 1.590 m damals die längste Brücke
Preußens – in den Bahnhof eingeführt.

Das Werk hat seit 1876 Tradition in der Fahrzeuginstandhaltung und ist mit
ca. 800 Beschäftigten größter Arbeitgeber in der Region Prignitz.
Die hier ausgeführten Hauptaufgaben sind:
Modernisierung und Instandhaltung von ein- und doppelstöckigen
Reisezugwagen.
Modernisierung und Instandhaltung von Nebenfahrzeugen wie Hilfszüge,
Oberleitungsbau- und Revisionstriebwagen sowie Spezialfahrzeuge.

Aufarbeitung von Komponenten wie Radsätze, Drehgestelle,
Polster und elektrischen Baugruppen.
|
***********************************************************************
Teile der Beschreibung meiner Fotos auf dieser Seite stammen
von
den Informationstafeln der Stadt, aus dem Prospekt
"Kultur-, Sport- und Tourismusbetrieb Wittenberge",
Fernsehsendungen der ARD,
div. Zeitungsberichten und gängigen Lexika.
***********************************************************************


|
Archiv |
Zurück |